EGGsclusiv: mein Nähplatz mit Nähmaschinen und Werkzeug

Mein Nähreich

Ein ganzes Nähzimmer habe ich in unserem Haus leider nicht mehr abbekommen (hätte ich mal besser vor der Hausplanung mit dem Nähen angefangen, dann hätte ich das mit eingeplant). Aber einen eigenen Tisch mit ein paar Schränken fanden auf unserer „Arbeitsgalerie“ ihren Platz. So sitze ich jetzt Vis-à-vis mit dem Schreibtischarbeitsplatz und kann mir nach Bedarf einen Bildschirm umdrehen. Dort kann ich nebenbei eine ebook-Anleitung zu lesen oder einen Film zur Berieselung anschauen.

Auf meinem großen Eckschreibtisch haben sowohl die beiden Maschinen als auch eine große DIN A0-Schneidematte* Platz. Auf dieser kann ich die Stoffe zuschneiden, stecken und zwischenlagern. Die Schneideunterlage habe ich mit Tesa-Powerstrips fixiert, damit sie nicht ständig verrutscht und so finde ich sie absolut praktisch.

Unter dem Tisch lagern in zwei Stoffboxen die Stoffreste bei denen ich es einfach nicht übers Herz bringe sie wegzuwerfen. Gerade beim Applizieren wühle ich dann gerne darin, um auch das letzte Fitzelchen eines Stoffes zu verwerten. Mit den zwei Kisten kann ich sie jetzt halbwegs übersichtlich nach dehnbaren und nicht dehnbaren Resten sortieren.

Meine ebook-Schnittmuster, die abgepausten Schnittteile aus Zeitschriften sowie die Schnittmusterbögen bewahre ich in einem benähten Aktenorder mit Prospekthüllen auf. Noch reicht einer aus, aber lange sicher nicht mehr.

Das Bügelbrett steht gleich neben dem Tisch und muss nur schnell eingesteckt werden. Ich bügele zwar allgemein sehr ungern, aber gerade beim Nähen führt es doch zu viel besseren Ergebnissen.

An der Wand hinter dem Bügelbrett sammele ich meine Nähzeitschriften und Bedienungsanleitungen.

EGGsclusiv: mein Nähplatz mit Nähmaschinen und Werkzeug

Meine kleinen und größeren Nähhelfer und Utensilien bewahre ich in verschiedenen Utensilos von Ikea …

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 … und meinen selbstgenähten Utensilos aus den abgeschnittenen Hosenbeinen der Kinder auf.

Meine Nähmaschinen

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Nachdem ich mit einer 100€-Maschine von Privileg ins Nähleben gestartet bin war ich schnell von der Maschine frustriert. Eine absolute Nicht-Kaufempfehlung war das, ständig hat der Unterfaden Schlaufen gezogen und gerade Jersey-Stoffe konnte die Maschine absolut nicht leiden. Wäre ich nicht bald umgestiegen, hätte ich das Hobby sicherlich schnell drangegeben.

Ich entschied mich aber anders und kaufte mir eine neue, bessere Maschine. Mit meiner Bernette London 8 bin ich soweit auch sehr zufrieden. Sie piept zwar im eingeschalteten Zustand etwas, aber da es bei mir sowieso selten absolut ruhig ist, nimmt man das kaum war.
Die vielen Zierstiche der Maschine sind toll, aber in ich habe davon wohl noch nicht einmal die Hälfte genäht. Hier hätten es sicherlich auch weniger getan.

Gerade die vielen beigefügten Nähfüße, der anpassbare Nähfußdruck und die Nadeleinfädelhilfe sowie die Funktionen, die eine Computernähmaschine so mit sich bringt (Punktvernähen, Nadelstopp oben/unten) sind für mich beim Nähen mittlerweile unverzichtbar geworden.

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Anfang des Jahres durfte ich meine Nähmaschine noch durch eine Overlock ergänzen. Nach langem hin- und her überlegen, habe ich mich doch für die günstige Variante, die W6 454D*, entschieden und bin, sicherlich auch aufgrund fehlender Vergleiche, sehr zufrieden mit der Maschine. Es ist wirklich Wahnsinn wie schnell sich damit die Innennähte von Jersey-Teilen nähen lassen, vor allem wenn man vorher den Pseudo-Overlock-Stich der Nähmaschine verwendet hat.

Und jetzt geht’s hier entspannt weiter …

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2 Comments

    • Catrin

      Ja eigentlich bin ich schon eher der aufgeräumte Typ, wenn ich nicht gerade aktuell ein Projekt nähe, da liegt natürlich etwas mehr rum. Mittlerweile könnte ich allerdings schon wieder ein Update vom Nähplatz machen, schließlich ist noch eine Coverlock hinzugekommen und ein Regal musste ich auch noch anbauen!

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